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Arbeitsgruppe wissenschaftliche Weiterbildung - AGWW
Ein Verbund hessischer Hochschulen
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Erfolgreich im Verbund: Arbeiten in Netzwerken


Einladung:
Die Arbeit in strategischen, regionalen oder Projektnetzwerken hat in erheblichem Ausmaß zugenommen. Netzwerke bieten ein komplexes Handlungsfeld, das meist geprägt ist von einer gemeinsamen Zielrichtung, zugleich aber auch von unterschiedlichen Fachdisziplinen, Hierarchieebenen und von unterschiedlichen Interessen. Netzwerke eröffnen die Möglichkeit, Beziehungen aufzubauen und produktiv zu nutzen, bergen gleichzeitig aber auch die Gefahr, sich darin zu verheddern.

Die Veranstaltung widmet sich folgenden Fragestellungen:

  • Was ist ein Netzwerk?
  • Welche unterschiedlichen Verbundtypen gibt es?
  • Welche Bedingungen prägen ein Netzwerk?
  • Welche Instrumente und Strategien gibt es, um kollegiale Partnerschaften zu bilden und daraus sowohl inhaltlichen Ertrag als auch individuellen und/oder betrieblichen Zusatznutzen zu gewinnen?
  • Welche Erfolgsfaktoren sind maßgebend für die Netzwerkarbeit?
  • Wie werden Projekte im Netz organisiert und am Laufen gehalten?
  • Wie kann das Mitwirken der Partner im Verbund stabilisiert werden?

Programm/Seminarablauf:

Montag, 11. Oktober 2004

9.30 Uhr

Begrüßung, Vorstellungsrunde, Seminareinstieg

10.15 Uhr

Netzwerk und Netzwerktypen: Definitionen und Abgrenzungen

11.00 Uhr

Pause

11.30 Uhr

Welche Bedingungen prägen ein Netzwerk?
Ziele/Leitbild - Akteure - Finanzierung - Formalisierungsgrad - Kontinuität vs Befristung - Rechtsform - Netzwerkmanagement - Nutzenerwartung

12.30 Uhr

Mittagspause

13.30 Uhr

Für welche Arbeitsbereiche bieten sich Netzwerke an?
Sammlung und Diskussion von Beispielen

14.15 Uhr

Faktoren für die "Netzwerktauglichkeit" von Institutionen - eine Checkliste

15.15 Uhr

Pause

15.45 Uhr

Zwischenfazit: Was spricht für Netzwerke?

16.15 Uhr

Tagesgeschäft, Projekte und Beziehungspflege im Netzwerk:
Wie werden sie organisiert, wie werden sie am Laufen gehalten, was bringt eine Evaluation dem Netzwerk?


Dienstag, 12. Oktober 2004

9.00 Uhr

Inhaltlicher Ertrag und individueller / betrieblicher Zusatznutzen:
Mit welchen Strategien und Instrumenten lässt sich beides erreichen?

9.30 Uhr

Stabilisierung des Verbundes
Die 'richtigen' Bedarfe abfragen - Beratung und Zusammenarbeit richtig dosieren - Ansprechpartner-Tandems aufbauen - Multiplikatoren finden und beteiligen - Öffentlichkeitsarbeit einbinden - Zusatznutzen generieren

10.30 Uhr

Pause

11.00 Uhr

Wirkungsvoller Wissenstransfer

11.30 Uhr

Zwischenfazit: Welche Erfolgsfaktoren sind maßgebend für die Netzwerkarbeit?

12.00 Uhr

Mittagspause

13.00 Uhr

Exkurs: Werkzeuge und Instrumente zum Managen von bzw. zum Problemlösen in Netzwerken
Morphologischer Kasten Management-Netzwerk - Wirkungsmatrix und Handlungsportfolio - Systemischer Perspektivenfokus

14.30 Uhr

Pause

15.00 Uhr

Konflikte und Minenfelder in Netzwerken
Legitimationskrisen, Finanzierungskrisen, Aktivitätskrisen, Ausscheiden von Mitgliedern: Krisen vorbeugen, erkennen, managen

15.45 Uhr

Zwischenfazit: Aufbau und Steuerung eines Netzwerkes
Erarbeitung eines Ablaufplanes: So gehen Sie vor - Prüfen des Bedarfes - Akquise von Netzwerkpartnern - Klärung der Finanzierung - Gründung

16.15 Uhr

Schlussrunde

16.30 Uhr

Ende der Veranstaltung

Referent/in:
Dr. Bernd Helbich, Leiter des Personalentwicklungsverbundes MACH 2, Arbeitsschwerpunkte u.a. Personalentwicklung, Netzwerkmanagement, Moderations-, Visualisierungs- und Problemlösungstechniken, Herford

Termin:
Montag, 11.10.2004, 9.30 Uhr bis Dienstag, 12.10.2004, 16.30 Uhr
Ort:
Georg-Leber-Haus, Eppenhain im Taunus, Ehlhaltener Straße 11-13, 65779 Kelkheim
Anmeldeschluss: 20.09.2004