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Arbeitsgruppe wissenschaftliche Weiterbildung - AGWW
Ein Verbund hessischer Hochschulen
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Moderne Hirnforschung und klassische Rhetorik in der Lehre an Hochschulen

Einladung:
Die Speicherfähigkeit unseres Gehirns ist unendlich. Dennoch geht uns so viel gelerntes Wissen wieder verloren. Die überraschenden Einsichten der modernen Hirnforschung erklären uns, weshalb und wie wir dies ändern können. Dabei zeigt sich, dass die klassische Rhetorik Wissen besser verankern kann. Denn die moderne Hirnforschung bestätigt im Nachhinein die Wirkungsmächtigkeit rhetorischer Mittel. Die Rhetorik der Lehrenden unterstützt die Lernprozesse der Lernenden.

Seminarinhalte:

  • Neuere Erkenntnisse der Hirnforschung über Lernprozesse
  • Überzeugungskraft mit Hilfe der klassischen Rhetorik - Einführung in die Disziplinen der klassischen Rhetorik (Dialektik, semantische Virtuosität) und bildhafte Klarheit in der Sprache (Tropen und Figuren), Spannungsbogen, Ausdruck, Dynamik
  • Transfer von Sprechhaltungen (Schauspieltechnik) zwecks Verlebendigung des Vortrags, innere Aufrichtung durch körperliche Balance (mit Hilfe der Feldenkrais-Methode), Standing, Atemtechniken, Umgang mit Lampenfieber, Kameraaufnahmen und Gruppenfeedback
  • Kreative Lehr- und Lernmethoden für einen interaktiven Unterricht.

Die Trainerin arbeitet mit theoretischen Inputs und praktischen Übungen mit rhetorischen Mitteln.

Programm/Seminarablauf:
Mittwoch, 22.02.2012
10:00 Uhr Begrüßung, Vorstellungsrunde (Erfahrungen mit der Lehre, Erwartungen), Organisatorisches
10:30 Uhr    Vortrag: Moderne Hirnforschung in Hinblick auf Lehre, Lernen und Rhetorik
11:30 Uhr Was bedeutet dies für die Lehre an Hochschulen? Diskussionsrunde
12:30 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr Einführung in die klassische Rhetorik. Dialektik, Tropen und Figuren, Transfer von Sprech-haltungen, seine eigene Sprechhaltung finden, innere Aufrichtung durch körperliche Balance (Feldenkraisübungen).

Praktische Übungen für den Vortrag

17:30 Uhr Ende des ersten Tages
Donnerstag, 23.02.2012
9:00 Uhr Freie Rede, praktische Übungen in rhetorischer Dialektik, Einsatz von rhetorischen Tropen und Figuren. Kameraaufnahmen, Gruppenfeedback
12:30 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr Einsatz alternativer Lehr- und Lernmethoden, Kreativitätstechniken im Unterricht
15:30 Uhr Offene Fragen und Feedback
16:30 Uhr Seminarende

Referent/in:
Dr. Ute Promies, M.A., Institut für Geschichte, Technische Universität Darmstadt

Termin:
Mittwoch, 22. Februar 2012, 10:00 - 17:30 Uhr bisDonnerstag, 23. Februar 2012, 9:00 - 16:30 Uhr
Ort:
Georg-Leber-Haus, Eppenhain im Taunus, Ehlhaltener Straße 11-13, 65779 Kelkheim-Eppenhain, Telefon: 06198/573-0
Seminaranmeldung voraussichtlich möglich ab: 09.12.2011
Anmeldeschluss: 20.01.2012