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Arbeitsgruppe wissenschaftliche Weiterbildung - AGWW
Ein Verbund hessischer Hochschulen
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Umgang mit heterogenen Lerngruppen und -kulturen

Einladung:
Die Thematik der Heterogenität an Fachhochschulen gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Der Anteil eines Jahrgangs, der ein Studium aufnimmt, ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Durch die Verkürzung der Schulzeit im Gymnasium auf 8 Jahre (G8), wird in den kommenden Jahren mit einer höheren Anzahl von Studienanfängern zu rechnen sein. Der Anteil der Studierenden mit abgeschlossener Berufsausbildung ist an Fachhochschulen besonders hoch. Und um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften kontinuierlich zu sichern, sollen für Bachelor-Absolventen berufsbegleitende Studienangebote geschaffen werden und auch Personen ohne Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit erhalten, ein Studium aufzunehmen.
Somit entsteht eine Studierendenschaft, die in ihren Voraussetzungen und Ansprüchen erheblich heterogener ist als bisher. Dieser zunehmenden Heterogenität müssen deutsche Hochschulen gerecht werden.
Diese Vielfalt der Studierenden benötigt eine besondere Flexibilität und Differenzierung des Bildungsangebotes. Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, durch konstruktive Zusammenarbeit didaktische Methoden zu entwickeln, der Heterogenität gerecht zu werden und diese gleichzeitig produktiv für den Lehr- und Lernerfolg zu nutzen.

Ziele des Workshops:

  • Arten und Aspekte von Heterogenität beleuchten
  • Analyse und Reflexion von Lehr- und Lernsituationen mit heterogenen Gruppen
  • Chancen von Heterogenität erkennen und nutzen
  • Konzepte zum Umgang mit Heterogenität

Programm/Seminarablauf:
Montag, 14.02.2011
Vormittags Begrüßung und Vorstellung
Einführung in die Thematik
Definition von Anforderungsprofilen für Lehrveranstaltungen
Abgleich der vorhandenen und bekannten Profile

Mittagspause

Nachmittags Kompensatorische sowie fördernde Maßnahmen bezogen auf die Arbeit mit Studentinnen und Studenten
Abschlussrunde des ersten Tages
Dienstag, 15.02.2011
Vormittags Zusammenfassung der Ergebnisse des ersten Tages
Erarbeitung und Erstellung eigener Methoden und Konzepte
Darstellung eigner Erfahrungen

Mittagspause

Nachmittags Abgleich mit vorhandenen Projekten
Transfer dieser Methoden und Konzepte in die Praxis
Abschlussrunde / Evaluation

Referent/in:
Elke Baumann, M.A., Kompetenzzentrum Lehre plus, Hochschule Darmstadt

Termin:
Montag, 14. Februar 2011 bis Dienstag, 15. Februar 2011
Ort:
Georg-Leber-Haus, Eppenhain im Taunus, Ehlhaltener Str. 11-13,65779 Kelkheim-Eppenhain, Tel.: 06198 573-0
Seminaranmeldung voraussichtlich möglich ab: 14.12.2010
Anmeldeschluss: 19.01.2011