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Arbeitsgruppe wissenschaftliche Weiterbildung - AGWW
Ein Verbund hessischer Hochschulen
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"Nun machen Sie mal!" - Projektmoderation

Einladung:
Heute wird ein Großteil der anfallenden komplexen Aufgaben im Hochschulbetrieb im Rahmen von Projektarbeiten erledigt. Hierzu stehen eine Reihe von Werkzeugen (Organisationsmodelle, Termin- und Ressourcenplanung, MS-Project u. ä.) bereit, die als Projektmanagement bezeichnet werden. Und auch gerade in der Lehre werden gerne Projekte in die Welt gesetzt und die Studierenden haben die Aufgabe, ziel- und teamorientiert zu lernen.

Im Berufsalltag jedoch fehlt oft die Erfahrung, wie verschiedene Moderations-Tools so eingesetzt werden können, dass die Ressourcen aller Teammitglieder eingebunden und effizient die Projektziele erreicht werden.

Hier schließt das Training ProjektModeration die Lücke, indem es das Augenmerk auf die verschiedenen Techniken der Moderation legt und so praxisorientiert aufzeigt, wie Projektgruppen zielorientiert und erfolgreich geführt werden können. Trainingsaufbau und Lerninhalte

  • Anhand von projektspezifischen Fallstudien werden die Moderationsmöglichkeiten in Projekten aufgezeigt, geübt und diskutiert. Herstellen des Bezuges zu Lehrveranstaltungen.
  • Ein weiterer Themenschwerpunkt ist das Rollenverständnis als Moderator/in bzw. Projektverantwortliche/r.
  • Kreativitätstechniken

Programm/Seminarablauf:
Dienstag, 13.05.2008
VormittagBegrüßung, Organisatorisches, Vorstellungsrunde, Verfahrensweisen

Hintergrundinformationen: Die Phasen des Projektzyklus: Starten, Planen, Realisieren, Projektabschluss
Wahl eines exemplarischen Projektes

Phase 1: Starten

  • Starten: Das Setting für einen guter Projektstart (Kennen lernen der Mitglieder untereinander, Warm-Up-Übungen, Erwartungsabfrage, Moderationsregeln etc.)
  • Die Bedeutung und Merkmale gemeinsam vereinbarter Ziele anhand des Projektplanungsauftrags (mit anschließenden Übungen)
Mittagspause
Nachmittag Phase 2: Planen
  • Organisatorische Vorbereitung auf eine ProjektModeration
  • Grundlagen und Ziele der Moderationsmethode
  • Planung anhand der Stadien des Moderationszyklus(Einstieg, Sammeln, Auswählen, Vertiefen, Projektplan erarbeiten, Abschließen)
  • Methoden erfolgreicher Moderation kennen lernen (mit anschließenden Übungen)
Reflexion: Die Rolle des Moderators als neutraler und methodischer Helfer im Prozess

Tagesabschluss, Feedback

Mittwoch, 14.05.2008
VormittagWarm-Up, Klären von Fragen

Phase 3: Realisieren

  • Der Aufbau, Ablauf und Umfang eines Statusmeetings
  • Methoden des Monitorings: Der Soll-Ist-Vergleich: ein Vergleich aktueller und geplanter Werte
    Die Meilenstein-Trend-Analyse: die Visualisierung der Termintreue
    Die Zwei-Felder-Tafel: Entwicklung von Lösungsansätzen für aktuelle Probleme
  • Umgang mit schwierigen Situationen während einer ProjektModeration
    (Nichteinhaltung von Meilensteinen, Kommunikationsprobleme, Lösungsschwierigkeiten etc.)
Anschließend: Übungen

Mittagspause

NachmittagPhase 4: Projektabschluss
  • Kurzpräsentation des Projektes
  • Formen der Projektdokumentation
  • Möglichkeiten eines informellen Projektabschlusses
Anschließend: Übungen

Auswertung des Seminars

Referent/in:
Stefan Braun, M.A., Kommunikationstrainer, Tübingen

Termin:
Dienstag, 13. Mai 2008, 10 - 18 Uhr bis Mittwoch 14. Mai 2008, 9 - 16 Uhr
Ort:
Georg-Leber-Haus, Eppenhain im Taunus, Ehlhaltener Str. 11-13, 65779 Kelkheim-Eppenhain, Tel.: 0 61 98 / 5 73-0
Anmeldeschluss: 23.04.2008