AGWW
Arbeitsgruppe wissenschaftliche Weiterbildung - AGWW
Ein Verbund hessischer Hochschulen
Drucken
Download Programmflyer
Download Programmheft


Alles Theater - oder was?!

Einladung:

Was läuft ab in der Lehre - ist das nicht alles Theater? Spielen wir nicht bestimmte Rollen -mehr oder weniger gelungen? Sind hochschuldidaktische Methoden nicht auch Methoden, die bestimmte (Selbst-)Inszenierungen stützen - oder verhindern? Wie sind hochschuldidaktische Methoden geeignet, Aufmerksamkeit zu erregen, Spontaneität und Kreativität zu fördern, Spannungsbogen im Problemlöseprozess zu erzeugen, Identifikationen zu wecken, soziale Konflikte und Verwicklungen zu bewältigen, Perspektivenwechsel zu initiieren, Lern-Blockaden zu überwinden, das soziale Klima in Gruppen zu beeinflussen, Körper im Raum aufzustellen und in Bewegung zu bringen, usf. Was kann man dabei vom Theater lernen?

Die Theatermetapher  soll zunächst einen Einstieg in die Probleme hochschuldidaktischer Alltagsinszenierungen bieten. Dann geht es aber auch um Theatermethoden und die Frage, ob und in welcher Weise diese für LernLehrArrangements fruchtbar gemacht werden können. Dabei fließen Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen ein: Lernpsychologie, Soziologie, (Theater-)Pädagogik, Hochschuldidaktik, Szenographie und Coaching. Der Workshop ist (auch) für Anfänger geeignet.

Programm/Seminarablauf:

Folgender Ablauf für insgesamt zwei Workshop-Tage ist vorgesehen:

 

  1. Austausch im Gespräch über bisherige Erfahrungen mit lernerzentrierten hochschuldidaktischen Methoden.
  2. Erwärmung für die szenisch-didaktische Arbeit mit einigen Übungen zum Thema Rolle und Rollenbeziehungen (mit Feedback).
  3. (Szenisch gestützte)Themenwahl für die Wahl der (interessierenden) Schwerpunkte.
    (Beispiele für (mögliche) Themen: Erscheinen und Präsenz; Führen und Leiten;
    Nähe und (Rollen-)Distanz; Macht und Ohnmacht;  Fürsorge und Selbstsorge;
    Aktion und Reaktion; Spontaneität und Hemmung/Blockaden;
    Grenzen setzen - überschreiten; Authentizität und Maske;
    Gruppe und Selbst/Einzelner; verschiedene Ressourcen nutzen -  
    stärken). Dazu Übungen mit Feedback und Reflexion.
  4. Möglichkeiten der Verknüpfung verschiedener didaktischer und theatraler Methoden (mit Gespräch, Übung und Rollenspiel)
  5. Hochschuldidaktische (Gesamt-)Gestaltungen (kategorialer Rahmen)
    (Überlegungen an Beispielen. Reflexion und Feedback)

Referent/in:
Dipl.-Psych., StR Beatrix Wildt, Supervisorin/Coach, Theaterpädagogin/Dramaleiterin

Termin:
Dienstag, 02. Dezember 2008, 10:00h bis Mittwoch, 03. Dezember 2008, 16:00h
Ort:
Georg-Leber-Haus, Eppenhain im Taunus, Ehlhaltener Str. 11-13, 65779 Kelkheim-Eppenhain, Tel.: 0 61 98 / 5 73-0
Seminaranmeldung voraussichtlich möglich ab: 17.10.2008
Anmeldeschluss: 21.11.2008