AGWW
Arbeitsgruppe wissenschaftliche Weiterbildung - AGWW
Ein Verbund hessischer Hochschulen
Drucken
Download Programmflyer
Download Programmheft


Umgang mit Heterogenität in der Hochschullehre - wie gestalten wir eine diversity-gerechte Lehre?

Einladung:
Die Diversität Studierender ist Realität jeder Lehrveranstaltung. Doch wie kann ein didaktischer Weg für alle passend sein? Welche methodischen Möglichkeiten bietet die Hochschuldidaktik?

Im Workshop werden zunächst verschiedene Dimensionen der Diversität Studierender (wie zum Beispiel Leistungsstand, Vorwissen, Motivation, Geschlecht, geistige und körperliche Fähigkeiten, Alter, Bildungshintergrund, Habitus) reflektiert und Herausforderungen in der Lehre identifiziert. Die Diskurse um Heterogenität und Diversität in der Hochschulbildung werden vorgestellt und einzelne Thesen, wie z. B. die These der Pluralisierung studentischer Lebenslagen (und somit auch Lernausgangslagen), diskutiert. Gleichsam fällt auch der Blick auf eine wertschätzende und reflektierende Haltung gegenüber der Diversität (oder Vielfalt) Studierender, die zur professionellen Handlungskompetenz gerechnet werden kann.

Anschließend kommen hochschuldidaktische Handlungsmöglichkeiten in den Fokus. Dabei werden Möglichkeiten und Grenzen des Prinzips der Didaktischen Differenzierung - welches als Königsweg für den Umgang mit Vielfalt in organisierten Lernsituationen gehandelt wird - für die konkrete Hochschullehre ausgelotet. In einer praxisnahen Methodenwerkstatt werden zudem verschiedene hochschuldidaktische Methoden im Hinblick auf diversitätssensible Lehre analysiert, teilweise ausprobiert und fallbasiert die jeweilige Passung für die eigene Lehre reflektiert.

Nach Abschluss des Workshops sind die Teilnehmenden in der Lage,

  • die Heterogenität Studierender als Ausgangslage für die Planung und Gestaltung ihrer Lehre zu reflektieren und konstruktiv zu nutzen.
  • Möglichkeiten und Grenzen der didaktischen Differenzierung für die Hochschullehre zu benennen und auf ihre Lehre zu übertragen.
  • hochschuldidaktische Methoden im Hinblick auf ihr Potenzial im Umgang mit Heterogenität zu beurteilen und ihren Einsatz für die eigene Lehre zu bewerten.

Die Referentin arbeitet mit Kurzvorträgen, Fallarbeit, Gruppenarbeiten, Einzelarbeiten, Diskussion, Kreativtechniken, Übungen und problembasierten Arbeiten.

Referent/in:
Dr. Cornelia Arend-Steinebach, Fakultät für Bildungswissenschaften, Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft/Allgemeine Didaktik, Universität Duisburg-Essen

Termin:
Freitag, 03.09.2021,
Donnerstag, 09.09.2021 bis Freitag, 10.09.2021,
jeweils 09:00 - 14:00 Uhr
Ort:
Online - Zoom
Seminaranmeldung voraussichtlich möglich ab: 22.06.2021
Anmeldeschluss: 26.07.2021