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Plagiate im Prüfungsalltag: Identifizieren, dokumentieren und sanktionieren
Seminarzeiten: 10:00 bis 17:00 Uhr

Einladung:
Das Thema Plagiate ist im Hochschul- und Prüfungsalltag nicht erst seit den Rücktritten prominenter Politikerinnen und Politiker präsent. Während die Hochschulen in Software investieren und Gremien Bekenntnisse zu den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis abgeben, liegt die mit der Suche nach Plagiaten verbundene Arbeit zwangsläufig zunächst in den Händen der Prüferinnen und Prüfer. Die Bewertung einer plagiatsverdächtigen Arbeit nimmt überproportional viel Zeit in Anspruch. Wie kann gewährleistet werden, dass die damit verbundene Mühe zu einer "prüfungsausschussfesten" Dokumentation von Täuschungsversuchen führt — oder umgekehrt den Verdacht der Täuschung ausräumt?

Themenschwerpunkte:

  • Begriff des Plagiats, kurze Übersicht zu den Rechtsfragen
  • Plagiate identifizieren (technische Aspekte, elektronisch verfügbare Quellen, "Holzquellen")
  • Verdachtsmomente identifizieren, Hilfsmittel einsetzen, Plagiate dokumentieren
  • Eigene Beispiele analysieren und reflektieren.

Die Schwerpunkte werden nach dem Vorwissen und den konkreten Interessen der Teilnehmenden festgelegt. Die Teilnehmenden sind eingeladen, aktuelle oder alte Prüfungsarbeiten (möglichst in elektronischer Fassung) mitzubringen und die Inhalte des Workshops an diesen zu erproben.

Die Trainerin und der Trainer arbeiten dialogorientiert mit praktischen Übungen.

Der Workshop richtet sich an Lehrende sowie Beschäftigte aus Prüfungsämtern, die direkt mit Prüfungen befasst sind.

Referent/in:
Prof. Dr. Roland Schimmel, Frankfurt University of Applied Sciences
Prof. Dr. Debora Weber-Wulff, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin

Termin:
Mittwoch, 13.02.2019
Ort:
Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main BCN-Gebäude, 4. Stock, Raum 433
Seminaranmeldung voraussichtlich möglich ab: 04.12.2018